Heimrechner ganz individuell

Das digitale Zeitalter – für viele Menschen ein Segen, der jedoch besonders für Nicht-Spezialisten schnell zum Verlust aller Übersicht führen kann. So auch bei der Anschaffung eines neuen PCs. Die Angebote sind beinahe unbegrenzt, genau wie die Anzahl der Händler. Und trotzdem kommt es oft vor, dass die exakte Vorstellung des Wunsch-Computers von keinem verfügbaren Modell erfüllt wird. In diesem Fall bleibt nur noch eine Möglichkeit: den PC selbst zusammenzustellen.

Mehr als das Auge sieht

Einen PC zusammenzustellen ist ein wenig wie Kochen. Nicht nur, dass eine ganze Reihe an Zutaten dringend benötigt wird, so müssen diese auch noch kompatibel miteinander sein.

Das Herz

Das Kernstück eines jeden PCs ist der Prozessor (auch CPU genannt). Er ist das Herz, das den PC am Leben erhält. Der Prozessor wird in einen speziellen Sockel auf dem Mainboard eingebaut. Das Mainboard wiederum ist das zentrale Gerüst des PCs, denn alles, was sich im Innern eines Computers befindet, wird an das Mainboard (oder auch Motherboard) angeschlossen.

Das Hirn

So auch der Arbeitsspeicher (RAM), ein oder mehrere Riegel, deren Einbau zu den einfachsten Vorgängen des Computerbauens gehört. Doch Vorsicht – so einfach der Einbau, so kompliziert kann der Kauf sein, denn jedes Mainboard verträgt nur bestimmte Arten von Arbeitsspeicher. Sind Prozessor und Arbeitsspeicher auf dem Mainboard, so verfügt der PC bereits über die lebenswichtigsten Funktionen. Im nächsten Schritt folgt dann die Festplatte, die ein anständiges Arbeiten erst ermöglicht. Strom bezieht sie über das Netzteil des PCs, der Datentransfer erfolgt über das Mainboard.

Augen und Ohren

Da die menschlichen Sinne auch bedient werden wollen, fehlen bloß noch Grafik- und Soundkarte, die – wie der Arbeitsspeicher – einfach in die vorgesehenen Slots auf dem Mainboard gesteckt werden. Dann noch das Mainboard ins Gehäuse gesetzt und verkabelt und fertig ist er, der selbst zusammengestellte PC.